Frühling: Diese Boten kündigen das nahende Frühjahr an – Haus & Garten

Frühling: Diese Boten kündigen das nahende Frühjahr an – Haus & Garten

  09 Feb 2019


Anfang Februar kann man in der Natur bei mildem Wetter schon einiges beobachten. Die ersten Tiere und Pflanzen bereiten sich auf den Frühling vor.

BILD erklärt, was in der Natur los ist.

Das blüht im Februar

Auch wenn es draußen noch frostig ist: Die ersten Pflanzen stehen mit ihrer Blüte schon in den Startlöchern.

Haselstrauch


Allergiker freuen sich häufig nicht so über das frühe Erblühen der HaselsträucherFoto: dpa
  • Aussehen: Die langen, gelblichen, männlichen Kätzchen sind am kahlen Strauch gut zu erkennen. Die winzigen, weiblichen Blüten sitzen direkt auf den Zweigen.
  • Vorkommen: Wächst in Parks, Gebüschen, Knicks, im Wald.
  • Blütezeit: Beginnt oft schon im Januar zu blühen. In der Phänologie ist die Haselblüte ein Anzeiger für den Beginn des Vorfrühlings.

Schwarzerle


Einer der bekannten Vorboten des Frühlings: die Schwarzerle
Einer der bekannten Vorboten des Frühlings: die SchwarzerleFoto: dpa
  • Aussehen: Die männlichen Blüten sind lange, braune Kätzchen. Sie erscheinen vor den unauffälligen, kleinen braunen, weiblichen Blüten am Baum.
  • Vorkommen: Die Schwarzerle wächst in Auwäldern, an Bächen, Teichen und Gräben.
  • Blütezeit: Die Blüten erscheinen im Februar, lange vor den Blättern. Auch die Blüte der Schwarzerle gilt als typisches Zeichen für den Vorfrühling.

Schneeglöckchen

  • Aussehen: Die kleine Pflanze hat weiße, tropfenförmige Blüten. Die inneren Blütenhüllblätter haben eine grüne Zeichnung.
  • Vorkommen: Wilde Schneeglöckchen kommen im Süden Deutschlands in Au- und Laubwäldern vor. Wird oft im Garten angepflanzt.
  • Blütezeit: Blüht je nach Witterung ab Januar bis in den April.

Winterling


Die kräftige Farbe des Winterlings macht Lust auf den Frühling
Die kräftige Farbe des Winterlings macht Lust auf den FrühlingFoto: Sebastian Kahnert / dpa
  • Aussehen: Die kräftig gelbe Blüte der kleinen Pflanze ist von einem Kranz grüner Hochblätter umgeben und duften angenehm. Eine der ersten Hummelpflanzen im Jahr.
  • Vorkommen: Kommt wild in Teilen Südeuropas vor. Bei uns beliebte Zierpflanze, kommt gelegentlich auch verwildert vor.
  • Blütezeit: Die Blüten erscheinen ab Februar bis in den März.

Eulenbalz

In der Dämmerung sind jetzt im Wald oder Park die Balzrufe der Eulen zu hören.


Der Waldkauz ist hauptsächlich auf den Bäumen zuhause
Der Waldkauz ist hauptsächlich auf den Bäumen zuhauseFoto: picture alliance / imageBROKER

Waldkauz

  • Aussehen: Mittelgroße, kompakt wirkende Eule mit graubraunem Gefieder.
  • Vorkommen: Lebt in Wäldern mit alten Bäumen, aber auch in Parks und auf Friedhöfen mit altem Baumbestand. Kommt häufig vor.
  • Ruf: Das Männchen ruft mit hoher Stimme „huuuh“ und „huuu-hu-hu-huuu“. Der Ruf wird oft in Hörspielen oder Filmen verwendet.

Uhu


Der Uhu ist von beeindruckender Größe
Der Uhu ist von beeindruckender GrößeFoto: Getty Images
  • Aussehen: Die größte lebende Eulenart der Erde hat hellbraunes Gefieder mit dunkler Musterung. Die langen, gut erkennbaren „Federohren“ (verlängerte Federn am Kopf) stehen oftmals schräg vom Kopf ab.
  • Vorkommen: Der Uhu lebt in Steinbrüchen, in Feldgehölzen mit alten Bäumen und in Kiesgruben. Er jagt im offenen Gelände.
  • Ruf: Das Männchen ruft in der Dämmerung tief „Bu-ho“, das Weibchen etwas höher „bu-hu“.

Waldohreule


Die Waldohreule weist eine auffällige Maserung des Gefieders auf
Die Waldohreule weist eine auffällige Maserung des Gefieders aufFoto: picture alliance / imageBROKER
  • Aussehen: Mittelgroße Eule mit bräunlichem Gefieder mit dunkler Maserung und langen „Federohren“.
  • Vorkommen: Lebt in offenem Gelände, an Waldrändern, in der Nähe von Mooren, in Siedlungen, Parks. Kommt häufig vor.
  • Ruf: Der Reviergesang des Männchens ist ein in kurzen Abständen wiederholtes, dumpfes „huh“.

Vogelzug

In milden Wintern kommen die ersten Zugvögel schon im Laufe des Februars zu uns zurück.

Star


Das Gefieder der Stare glänzt bunt-metallisch
Das Gefieder der Stare glänzt bunt-metallischFoto: Martin Pateman – Fotolia
  • Aussehen: Stare sind etwas kleiner als Amseln und haben ein dunkles, rötlich oder grünlich-metallisch glänzendes Gefieder mit weißen Federspitzen.
  • Vorkommen: Stare kommen bei uns fast überall vor. Sie ziehen im Winter ans Mittelmeer.
  • Ruf: Vielstimmiges Geschwätz in großen Bäumen weist auf die ersten Stare hin, die ab Mitte Februar zu uns zurück kommen.

Kranich


Kraniche fliegen in beeindruckenden Formationen
Kraniche fliegen in beeindruckenden FormationenFoto: Sven Moschitz
  • Vorkommen: Kraniche kommen in Mooren, Sümpfen, Sumpfwäldern und Feuchtwiesen vor.
  • Ruf: Die trompetenartigen Rufe sind weithin zu hören, wenn die Kraniche ab Februar aus dem Mittelmeerraum zu uns zurück kommen.

Vogelbalz

An milden Tagen kann man ab Mitte Februar schon den Reviergesang einiger Vogelarten hören und ihr Balzverhalten beobachten.

Blaumeise


Dick aufgeplustert trotz die kleine Blaumeise den kalten Temperaturen
Dick aufgeplustert trotz die kleine Blaumeise den kalten TemperaturenFoto: picture alliance / Patrick Pleul
  • Aussehen: Die kleinen Blaumeisen haben bläuliche Flügel, eine blaue Kopfkappe und einen schwarzen Augenstreif.
  • Gesang: Den Reviergesang der Blaumeisen-Männchen (ein zartes „zi-zi-zirr“) kann man bei mildem Wetter früh morgens hören. Auch Nisthöhlen werden jetzt untersucht und dem Weibchen gezeigt.

Ringeltaube


Ringeltauben sind schon früh im Jahr zu hören – nicht selten beim Balzen
Ringeltauben sind schon früh im Jahr zu hören – nicht selten beim BalzenFoto: Getty Images/Biosphoto
  • Aussehen: Der etwa krähengroße Vogel hat ein hellgraues Gefieder mit hell rötlicher Brust, am Hals einen weißen Fleck und ein metallisch-grünes Nackenband.
  • Gesang: In den Städten kann man schon früh im Jahr häufiger das typische „gruhruuh“ der Ringeltaube hören. Beim Balzflug segelt das Männchen durch die Luft und klatscht mit den Flügeln aneinander.

Insekten

Auch die ersten Insekten tauchen bei milden Wetter auf.

Hummelköniginnen


Größer und dicker als ihre Untergebenen ist die Hummelkönigin
Größer und dicker als ihre Untergebenen ist die HummelköniginFoto: Photolibrary/Getty Images
  • Verhalten: An sonnigen Tagen, an denen die Temperaturen über drei Grad liegen (meist Ende Februar bis Anfang März), krabbeln die Hummelköniginnen aus ihren Winterverstecken. Sie suchen nach den ersten Blüten und einem geeigneten Nistplatz. Wird es nochmal kalt, verschwinden sie wieder in ihren Verstecken.

Zitronenfalter


Ende Februar beginnen die ersten Zitronenfalter umherzuflattern – sollte es nicht zu kalt sein
Ende Februar beginnen die ersten Zitronenfalter umherzuflattern – sollte es nicht zu kalt seinFoto: Monika Skolimowska / dpa
  • Aussehen: Männliche Zitronenfalter haben gelbe Flügel, Weibchen sind leicht grünlich.
  • Verhalten: Zitronenfalter können dank eines Frostschutzes in ihren Körperflüssigkeiten als Falter draußen bei Minustemperaturen überwintern. Sobald es etwas wärmer wird (ab Ende Februar), flattern sie los.





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