Neuseeland: Mann tötet mehrere Menschen in Moscheen – Täter auf der Flucht

Neuseeland: Mann tötet mehrere Menschen in Moscheen – Täter auf der Flucht

  15 Mar 2019


Panorama Neuseeland

Mann tötet mehrere Menschen in Moscheen – Täter auf der Flucht

| Lesedauer: 2 Minuten

Besucher der Moschee in Christchurch telefonieren, nachdem ein Mann dort mehrere Menschen erschossen hat

Besucher der Moschee in Christchurch telefonieren, nachdem ein Mann dort mehrere Menschen erschossen hat

Quelle: AP/Mark Baker

Während der Freitagsgebete hat es in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch Angriffe mit Schusswaffen gegeben. Mehrere Menschen wurden getötet. Die Polizei bestätigt eine Festnahme, doch die Lage ist noch unübersichtlich.

Bei einem bewaffneten Angriff auf Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch hat es nach Angaben der Polizei mehrere Tote gegeben. Polizeisprecher Mike Bush bestätigte am Freitag „verschiedene Todesfälle“. Genauere Zahlen nannte er nicht. Nach neuseeländischen Medienberichten wurden mindestens neun Menschen getötet.

Der Polizei zufolge gab es auch eine Festnahme. Unklar blieb, ob es sich dabei um den mutmaßlichen Täter handelt und ob es Komplizen gibt. Die Schüsse fielen demnach in zwei verschiedenen Moscheen der Stadt mit 350.000 Einwohnern auf der Südinsel des Pazifikstaats. Nach Augenzeugenberichten handelt es sich bei dem Täter um einen weißen Mann, der Helm und kugelsichere Weste trug.

Bush sprach in einer Video-Nachricht, die über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, von einer „sehr ernsten und tragischen Serie an Ereignissen“. Zugleich appellierte er an die Bevölkerung, zuhause zu bleiben. Zur Festnahme sagte er: „Wir haben eine Person in Gewahrsam. Aber wir sind nicht sicher, ob es da noch andere Leute gibt.“

Ein Polizist versucht, den Tatort abzusperren

Ein Polizist versucht, den Tatort abzusperren

Quelle: AP/Mark Baker

Bewaffnete Polizisten vor der Moschee

Bewaffnete Polizisten vor der Moschee

Quelle: AP/Mark Baker

Die Stadt riegelte wegen der unklaren Lage alle staatlichen Gebäude ab. Neben Schulen wurden auch das Rathaus, die städtische Bücherei und Museen geschlossen. Bürgermeisterin Lianne Dalziel appellierte an die Einwohner, die Innenstadt zu meiden. Dalziel sagte: „Alle sind geschockt. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas hier passieren kann.“

Premierministerin Jacinta Ardern spricht von einem der dunkelsten Tage für das Land. Neuseeland sei die Heimat derjenigen Menschen, die Opfer der Attacke geworden seien.



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