Sexualität: Sind Sexmaschinen die Zukunft unseres Begehrens?

Sexualität: Sind Sexmaschinen die Zukunft unseres Begehrens?

  15 Apr 2019

Auch wenn die Zusammenführung von Robotik und künstlicher Intelligenz immer wieder zu stagnieren scheint und intelligente Sexroboter bisher noch nicht Realität geworden sind: So wie es aussieht, werden wir affektive Beziehungen zu Robotern aufbauen und mit ihnen schlafen. Es wird keinen Unterschied mehr geben zwischen „realer“ und „virtueller“ Sexualität, weil die Fantasien, die wir uns auf Knopfdruck anschalten, sich anfühlen werden, als würden wir sie leiblich, mit allen Sinnen, durchleben.

Wir werden chirurgische Implantate haben, die uns auf Knopfdruck zu maximaler Lust verhelfen, wir werden Fantasien aktivieren können, in denen wir jedes sexuelle Szenario, jede Perversion, jedes Vergnügen detailgetreu durchleben können, immer anders, immer neu, immer gleich.

Wir werden dafür kein menschliches Gegenüber mehr brauchen, wir werden uns dafür nicht einmal bewegen müssen. Ob es sich dabei um „reale“ Roboter, also um wahrhaftige Sexmaschinen handelt oder um „nur“ virtuelle Fantasien, die wir durchleben, ist zweitrangig. Es wird sich alles real anfühlen, alles real sein. Wir werden vermutlich in interaktiven Pornoplattformen virtuellen Gruppensex haben, mit wem auch immer wir wollen, wir werden Teil eines Begehrensnetzwerks sein, Mensch-Maschine-Schnittstellen.



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