Zippert zappt: Facebook nervt die Amokläufer

Zippert zappt: Facebook nervt die Amokläufer

  15 May 2019

Facebook will seine Regeln für Livestreams deutlich verschärfen. Damit zeigt das Unternehmen, dass es noch andere Interessen außer Kapitalmaximierung durch Datenverkauf hat.

Wer den Link einer Terrorgruppe weiterleitet, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um den Link einer Terrorgruppe handelt, wird von der Live-Plattform für mehrere Tage ausgeschlossen und darf in Zukunft keine Links von Terrorgruppen mehr weiterleiten.

Die Last mittelständischer Amokläufer

Wer einen Amoklauf streamt, sollte damit rechnen, für 30 Tage vom Livestreaming gesperrt zu werden. Man muss 30 Tage bis zum nächsten Amoklauf warten oder die Bilder bei Instagram posten.

Das trifft viele Amokläufer hart, aber auch Medienvertreter bedauerten, dass ihnen keine reißerischen Live-Bilder zur Verfügung stünden, die sie journalistisch bearbeiten können. Doch es kommt noch verschärfter.

Wer wegen Regelverstößen gesperrt ist, darf keine Anzeigen mehr schalten. Der Dachverband der Amokläufer kritisierte, dass gerade kleine und mittelständische Amokläufereien betroffen seien und ihren Laden jetzt dichtmachen könnten.



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